Wir über uns

 Wir über uns 

 

Iris, Baujahr ‘66, ist die gute Seele unseres Hauses, zuständig für das Wohl der Gäste, 

saubere Zimmer und Campingplatz, Service, Finanzen und Socken stricken...

 

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Markus, Jahrgang ‘67, zaubert jeden Tag das leckere Menü und ist Ansprechpartner

für alle technischen Probleme - ob Motorrad, Auto, Anhänger oder Traktor….

 

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Da wir beide ein wenig „viechernarrisch“ sind,

gibt es in Belaman natürlich auch nicht wenige davon.

Da ist als erstes natürlich unser Mischlingsrüde zu nennen - aber vorstellen darf er sich selber:

 

Hallo, mein Name ist Jack!

Ich kann mich zwar nicht mehr an meinen vorherigen Namen erinnern,

aber mein neues Frauli und mein neues Herrli fanden Jack ganz passend. 

Soll ja irgendwie aus einer Mischung zwischen "Hit the road Jack",

"Jack Sparrow" und "Jumping Jack Flash" entstanden sein.

Aber egal. Nach ein paar Wochen auf der Straße,

habe ich am 19. Mai 2015 Belaman entdeckt und bin einfach geblieben.

Natürlich musste erst einmal vom Tierarzt gecheckt werden ob ich nicht tätowiert bin

oder einen Chip habe. War aber nicht der Fall und mir war schon von vorn herein klar,

wenn ich mich ein wenig einschleime, darf ich auch bleiben.

Und mit Whisky und Cola musste ich natürlich auskommen.

Die beiden waren die Lieblinge meiner neuen Besitzer und ein Herz und eine Seele. 

Zum Glück hatten sie Mittleid mit mir und haben mich sofort ins Herz geschlossen,

so dass meiner Adoption nichts mehr im Weg stand. 

Jetzt geht es mir auf jeden Fall richtig gut.

Nur leider musste ich mich bald zuerst von Cola und dann von Whisky verabschieden,

die jetzt beide jenseits des Regenbogens leben…

Aber dafür habe ich jetzt immer gleich die volle Aufmerksamkeit aller neuankommenden Gäste! 

Wir sehen uns hoffentlich bald mal, also bis dahin!

Euer Jack.

 

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Und dann ist da noch Calimero, unser schwarzer Kater,

den Gäste vor ein paar Jahren als ca. 4 Wochen altes Kätzchen aus einem

Abwasserrohr im Nachbarort gezogen haben…

Ratet mal, woher er seinen Namen hat!

 

 

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Wie Ihr ja sicher schon weiter vorne auf unserer Webseite gesehen habt,

züchten wir auch eine kleine Gallowayherde.

Diese versorgt natürlich auch unsere Küche mit bestem BIO Rind- und Kalbfleisch.

In erster Linie aber erfreut sie unsere Herzen,

pflegt die unser Anwesen umgebenden Flächen und, nicht zu unterschätzen,

vermittelt allen die sich die Zeit nehmen ihnen beim Grasen zuzusehen,

ein in der heutigen Zeit fast vergessenes Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit…

 

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Außerdem gibt es natürlich noch einen ganzen Haufen

anderer Bewohner in unserem kleinen Paradies...

 

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  Geschichtliches: 

 

„Unser“ Belaman blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts gab der Lehnsherr „de Belaman“ unserem Weiler seinen Namen.

Von seinem oberhalb gelegenen Chateauaus

blickte er auf "seine" Pächter, 20 Familien (ca. 100 Personen), herab.

1863 lebten noch 17 Familien mit etwa 70 Einwohnern in Belaman.

Die Häuser waren sehr ärmlich, meist nur aus einem Raum mit einem Boden

aus gestampfter Erde bestehend.

Im weiteren Verlauf der Geschichte nahm die Einwohnerzahl,

bedingt durch das harte Leben, nach und nach immer weiter ab. 

 

Aber lassen wir doch einfach Henriette Theron, vor uns letzte ständige Einwohnerin von Belaman,

erzählen: „Im Winter, um Brennholz zu sparen, versammelten sich die Bewohner des Weilers

bei meinen Großeltern im Bauernhaus.

Nur der "Großbauer" hatte Kühe, die anderen Familien manchmal Schafe oder Ziegen,

vielleicht mal ein Schwein, meist aber einfach nur Geflügel oder Kaninchen.

Die Männer verließen Belaman Mitte Januar um in den Weinbergen zu arbeiten

und kamen nur im Juli/August zur Heuernte und am Jahresende zurück,

um Weihnachten und Neujahr mit der Familie zu verbringen,

um das Schwein zu schlachten, wenn man eines besaß …“

 

Im Jahr 1999, nach 100 Jahren im Besitz der Familie Theron, erwarben wir Belaman.

 

Das Chateau war bereits verschwunden, die Steine wurden zur Erweiterung des Haupthauses

und zum Bau der Nebengebäude verwendet.

Nur der Goldschatz, welchen der letzte Lehnsherr von Belaman der Sage nach vergraben ließ,

wurde bis heute nicht gefunden …